Römische Armee im Experiment – Nachbau antiker Feldgeschütze.

Nach einem archäologischen Fund hat ein Team des Fachs „Alte Geschichte“ ein Feldgeschütz aus der Römerzeit detailgetreu nachgebaut. Dieses Katapult wurde u.a. mit Unterstützung der WTD 41 der Bundeswehr in Trier auf seine Leistungsfähigkeit hin getestet.

Jede römische Militäreinheit war mit Feldgeschützen ausgestattet. Diese wurden im Gegensatz zu Belagerungsmaschinen bei den Feldzügen mitgeführt und in den Schlachten zum Einsatz gebracht.

 

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Torsionsgeschütze, wie diese Form der historischen Artilleriewaffen bezeichnet wird, stark gewandelt. Die Altertumswissenschaften der Universitäten Trier und Osnabrück sowie der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr haben sich zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen, um diese Waffen näher zu untersuchen. Gefördert von der Varus-Gesellschaft Osnabrück wurden mehrere Exemplare von jeweils unterschiedlichen archäologischen Befunden rekonstruiert.

 

Von den Erkenntnissen über den technologischen Fortschritt und Technologietransfer in der Antike abgesehen geht es in diesem Projekt darum, die Funktionalität und die Leistungsfähigkeit der Katapulte zu erforschen.

 

Gemeinsam mit Ingenieuren, Handwerkern und Studierenden haben Wissenschaftler der Universität Trier ein römisches Katapult rekonstruiert und in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr getestet.

 

Weitere Informationen zum Fachbereich Alte Geschichte unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=5108

16:00-00:00
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Prof. Dr. Christoph Schäfer (Universität Trier)
Amon Traxinger (Universität Trier)
krell@uni-trier.de
Alte Geschichte