LAURONS II

Virtual Reality im Einsatz bei der 3D-Rekonstruktion eines römischen Küstenseglers

 

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Hochschule und Universität Trier wird das Potential und die Intensität des römischen Seehandels unter besonderer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit eines rekonstruierten seegängigen Handelsschiffes untersucht.

In einem interdisziplinären Trierer Forschungsprojekt soll erstmals die Leistungsfähigkeit eines seegängigen römischen Handelsschiffes untersucht werden, um das Potential und die Intensität des antiken Seehandels zu erfassen. Das Projekt ist Teil der Wissenschaftsallianz Trier und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nikolaus Koch Stiftung sowie zahlreichen Unternehmen, Privatleuten und Institutionen gefördert. Es beruht auf der engen und langjährigen Zusammenarbeit von Universität Trier (Christoph Schäfer, Fach Alte Geschichte) und Hochschule Trier (Michael Hoffmann und Karl Hofmann-von Kap-herr, beide im Fachbereich Technik, Fachrichtung Maschinenbau) bei der Erforschung antiker Schiffe.
Neben einer computerunterstützten 3D-Rekonstruktion und der Ermittlung von Simulationsdaten entstand seit Anfang Mai 2017 auf dem Besucherparkplatz Ost der Universität Trier die 1:1 Rekonstruktion eines römischen Handelsschiffes vom Typ „Laurons 2“, das inzwischen für erste Messfahrten im Bauhafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Trier an die Mosel liegt. Es handelt sich dabei um ein Segelschiff, das vermutlich gegen Ende des 3. nachchristlichen Jahrhunderts in einem kleinen Hafen an der südfranzösischen Küste nahe Marseille einem Sturm zum Opfer fiel und unterging. 
 

 

Weitere Informationen zum Fachbereich Technik/ Maschinenbau unter: https://www.hochschule-trier.de/hauptcampus/technik/

16:00-00:00
Domfreihof Foyer der VHS Trier
15
Akademischer Rat Michael Hoffmann (Hochschule Trier)
m.hoffmann@hochschule-trier.de
Technik / Maschinenbau