Experimentelle Untersuchungen zur Herstellung von Bier im Altertum

Das Gemeinschaftsprojekt zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Trier, Fachrichtung Lebensmitteltechnik und der Universität Trier, Fachbereich Alte Geschichte und Theologischer Fakultät unterstützt durch die Bitburger Brauerei zeigt Einblicke in die Forschung zur Herstellung von Bier in Mesopotamien.

Das Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Trier, Fachrichtung Lebensmitteltechnik und der Universität Trier, Fachbereich Alte Geschichte und Theologischer Fakultät unterstützt durch die Bitburger Brauerei zeigt Einblickein die Forschung zur Herstellung von Bier in Mesopotamien. Mitarbeiter der Universität Trier, FB Alte Geschichte und der Theologischen Fakultät haben auf Basis von Überlieferungen aus dem alten Mesopotamien und dem Vorderen Orient ein Tongefäß, ein sogenanntes Lochbodengefäß, nachgetöpfert. Die Aufgabe der Hochschule Trier war es, in einigen Experimenten herauszufinden, ob sich dieses Lochbodengefäß als Läuterbottich und zum Einmaischen von Malz oder für andere Zwecke eignet. Nach mehreren Versuchen ist es gelungen, die antike Brautechnologie nachzuempfinden. Hierzu wurde mit einer keltischen Sattelmühle das Malz von Hand gemahlen und mit heißem Wasser eingemaischt. Nach der Abkühlung wurde Hefe hinzugegeben. Nach circa zwei bis drei Tagen konnte ein Alkoholgehalt von 2-3 % festgestellt werden. Mikrobiologische Untersuchungen haben bestätigt, dass dieses "Bier" ein gesundheitlich unbedenkliches und genießbares Getränk ist.

 

Weitere Informationen zum Fachbereich Lebensmitteltechnik unter:https://www.hochschule-trier.de/hauptcampus/bauen-plus-leben/fachrichtung-lebensmitteltechnik/

16:00-00:00
Hauptmarkt 
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Prof. Dr. -Ing. Jens Voigt (Hochschule Trier)
J.Voigt(@hochschule-trier.de
Lebensmitteltechnik