Künstliche Intelligenz und Fake News

Wie man Falschmeldungen verhindern kann

 

Falschmeldungen können eine fatale Wirkung haben. Künstliche Intelligenz kann missbraucht werden, um "Fake News" maschinell zu generieren. Computerlinguisten zeigen, wie Falschmeldungen erstellt werden, aber auch, wie man sie automatisch erkennen und verhindern kann.

Bei vielen Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen, lassen wir uns von Informationen aus Print- und Online-Medien beeinflussen. Besonders im Internet ist die Gefahr groß, auf Nachrichten zu stoßen, die sich bei genauer Betrachtung als Falschmeldungen erweisen.

 

Die automatische Erzeugung von Texten ist seit langem ein Forschungsgegenstand der Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz und Computerlinguistik. Aktuelle Verfahren lassen sich einerseits zur Generierung von "Fake News" missbrauchen, können aber auch genutzt werden, um Falschmeldungen zu identifizieren. Die Qualität der automatisch generierten Texte ist inzwischen so gut, dass die Verfahren nicht mehr veröffentlicht werden, um Missbrauch zu erschweren.

 

Wir werden die technischen Hintergründe und Fähigkeiten dieser Verfahren erläutern sowie die Chancen und Gefahren der aktuellen Entwicklung diskutieren.

 

Weitere Informationen zum Fachbereich Computerlinguistik unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=68010 

16:00-00:00
Domfreihof Foyer der VHS Trier
18
Prof. Dr. Achim Rettinger (Universität Trier)
Dr. Sven Naumann (Universität Trier)
thielenr@uni-trier.de
Computerlinguistik