Archäologie im Fluss - Geheimnisvolle Funde aus der Mosel (Fr. + Sa.)

Wussten Sie, dass man in der Mosel tausende Artefakte aus der Römerzeit gefunden hat? In den 1950er bis 90er Jahren gab es in Trier einen wahren Goldrausch. Wir erforschen, wie diese Gegenstände in den Fluss gelangten und welche Faszination sie bis heute haben.
 

Ein deutsch-britisches Forschungsteam der Universitäten Trier, Köln, Reading und Leicester untersucht römische Flussfunde. Das Projekt „Ritual, Rubbish and Retrieval: new approaches to Roman river finds“ erfolgt in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (DFG-Projektnummer: 527670139). 
Trier bietet einen der größten Bestände an römischen Flussfunden in Deutschland. Wir erforschen, wie die Artefakte damals in den Fluss gelangten, z. B. als Abfall, bei Hochwasser oder bei rituellen Handlungen. Uns interessiert aber auch, wie die Objekte wieder geborgen wurden. Denn Niedrigwasser der Mosel in den 1950er bis 1990er Jahren lösten einen wahren Goldrausch in der Bevölkerung aus. Geheimnisvolle Funde aus der Mosel faszinieren auch heute noch. 
Auf dem City Campus stellen wir das Projekt und neueste Forschungen zur Mosel vor. Wir präsentieren aber auch weitere digitale Forschungsmethoden, die im Fach Klassische und Provinzialrömische Archäologie mit der Original- und Abguss-Sammlung der Universität Trier zum Einsatz kommen.

 

Weitere Informationen zum Fach Archäologie unter: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/klassische-und-provinzialroemische-archaeologie 

 

Ausstellungstage: Freitag + Samstag

19:00-00:00
Queergarten 
8
JProf. Dr. Ferdinand Heimerl
heimerl@uni-trier.de
Archäologie